167 Kommentare

    • Gisela López, Sach­be­ar­bei­te­rin im Öffent­li­chen Dienst
      (deren Arbeits­ver­trag mit dem gesetz­li­chen Ren­ten­al­ter in 3 Jah­ren endet, auch wenn ich dann noch wei­ter arbei­ten möchte)

  1. Dr. Heiner Sigel

    Ich stimme dem Arti­kel in allen Punk­ten unein­ge­schränkt zu. Es darf kei­nes­falls über­se­hen wer­den, dass von den 17 Mil­lio­nen “Älte­ren” viele ein Ehren­amt aus­üben und damit sehr viel Know­how, Erfah­rung, Kraft und Ener­gie unent­gelt­lich der Gesell­schaft zur Ver­fü­gung stel­len. Über­dies wür­den sehr viele die Augen rei­ben, wenn sie die Zahl derer wüß­ten, die zu einer Risiko- oder sogar Hoch­ri­si­ko­gruppe gehö­ren (Hoch­druck, Dia­be­tes, Fett­lei­big­keit, Rau­chen etc), aber die Alters­grenze von 65 Jah­ren nicht überschreiten.

    • sehr rich­tig, meine Mut­ter unter­stützt mit ihren inzwi­schen 88 Jah­ren mei­nen pfle­ge­be­dürf­ti­gen 59-Jäh­ri­gen Bru­der und seine eben­falls pfle­ge­be­dürf­tige Frau im Rah­men ihrer Möglichkeiten

  2. Als Lei­ter des Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses Frei­burg erlebe ich täg­lich, wie ältere Men­schen als ehren­amt­lich Enga­gierte agil, mit hoher Kom­pe­tenz und Lebens­er­fah­rung ihren Bei­trag leis­ten zu einem gelin­gen­den Gemein­we­sen im Stadt­teil — in gutem und gegen­sei­tig berei­chern­dem Zusam­men­wir­ken mit Men­schen aus jün­ge­ren Generationen.

    • Margaret Heckel

      Lie­ber Herr Fei­er­abend, vie­len Dank für Ihren inter­es­san­ten Kom­men­tar! Dür­fen wir Sie denn auch mit auf die Unter­zeich­ner­liste set­zen? Mit freund­li­chen Grü­ßen, Ihre Mar­ga­ret Heckel

  3. Ton Koper

    Vor 50 Jah­ren woll­ten wir nicht wie frü­her erwach­sen wer­den. Und 50 Jahre spä­ter wol­len wir nicht wie frü­her alt wer­den. Also höchste Zeit für eine neue Rebel­lion. Man ist ohne­hin erst alt, wenn man auf­hört, sich zu empö­ren. Dank und Kom­pli­ment für eure Initiative.

  4. Claire und Dieter Gautier

    Wir unter­zeich­nen den Appell:

    Claire und Die­ter Gau­tier, Bremen

  5. Annette Mörchen, Erwachsenenbildnerin

    Annette Mör­chen, Erwachsenenbildnerin
    Ich unter­zeichne den Appell

  6. Dr. Helmut Mörchen

    Dr. Hel­mut Mör­chen, Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler und Publi­zist, Köln

  7. Jürgen Hellwich

    Jür­gen Hell­wich seni­or­Trai­ner Hamburg
    Gegen die Dis­kri­mi­nie­rung von ein Drit­tel der Bevöl­ke­rung über 60 Jahre in allen Berei­chen der Gesell­schaft muss end­lich was getan wer­den. Wo bleibt die Soli­da­ri­tät in der Bevölkerung.
    Ich unter­zeichne den Appell.

  8. Dr. Jutta de Jong, Kommunikations- und Konfliktberaterin

    Ich schließe mich dem Vor­schlag von Dr. Bert­ram an. Es bedarf einer indi­vi­du­ell ange­pass­ten Dif­fe­ren­zie­rung. Dann funk­tio­niert die Soli­da­ri­tät wei­ter und besser.

  9. Dr. Dirk Mittermeier

    Wir unter­zeich­nen den Appell: Chris­tiane Mit­ter­meier und Dr. Dirk Mit­ter­meier, Medi­en­spre­cher der Senio­ren Ver­tre­tung in der Stadt­ge­meinde Bre­men. Ent­mün­di­gung und Ein­schrän­kung der Selbst­be­stim­mung von alten Men­schen ist abzulehnen!

  10. Dr. Michael Radomsky, Physiker

    Ich halte es für völ­lig dane­ben, eine neue Front im Genera­tio­nen­kon­flikt aufzumachen.
    Eine Gruppe will­kür­lich aus­zu­gren­zen und den übri­gen ein­zu­re­den, es ginge ihnen dann bes­ser, ist übels­ter Popu­lis­mus ver­gan­ge­ner Jahr­hun­derte. Lei­der fal­len sol­che “ein­fa­chen Lösun­gen” immer wie­der auf frucht­ba­ren Boden.
    Nie­mend sollte ande­ren vor­schrei­ben dür­fen, wie sie zu leben haben. Zu einer Demo­kra­tie gehö­ren Selbst­be­stim­mung und Selbst­ver­ant­wor­tung aller ihrer Subjekte.
    Ich unterzeichne.

  11. Anneliese Blasl-Mueller, Pensionistin und Aufsichtsrat in der Österreichischen Wertpapiersammelbank

    Ich finde es wich­tig, dass “die Alten” von 60+ bis 80+ nicht in eine Schub­lade gesteckt und mehr und mehr aus­ge­grenzt wer­den, son­dern wei­ter­hin am akti­ven Gesell­schafts­le­ben ent­spre­chend ihren The­men, Inter­es­sen, Fähig­kei­ten und Erfah­run­gen — nach eige­ner Ent­schei­dung teil­ha­ben könnnen.

  12. Lei­der ist der Genera­tio­nen­kon­flikt nicht erst mit dem Auf­tre­ten der Pan­de­mie sicht­bar gewor­den. Denn in der Bun­des­re­pu­blik ist noch immer keine wirk­li­che Alter(n)skultur eta­bliert. Obwohl die Senio­ren ein Vier­tel der Bevöl­ke­rung aus­ma­chen, maß­geb­lich über die poli­ti­sche Rich­tung der Gesell­schaft bestim­men, wer­den sie oft­mals wie Behin­derte behan­delt und in eine Schub­lade gesteckt, die der Würde, die das GG garan­tiert, wenig ent­spricht. Ich unter­zei­che hier­mit gern.
    Wolf­gang Schiele, (Vor-)Ruhestandscoach und Resi­li­en­z­lotse für Senioren

  13. Ich unter­zeichne gerne die­sen Appell. Denn ich wün­sche mir ein frucht­ba­res Mit­ein­an­der von altern­den und jün­ge­ren Men­schen und will dazu bei­tra­gen, die Spal­tung zu stoppen.

    Dr. phil. Anne­fried Hahn

  14. Als ich bei Wiki­pe­dia “Alters­kom­pe­tenz” ein­ge­tra­gen hatte, gab es viel Kri­tik. Der Arti­kel wurde dann gelöscht. Angeb­lich gibt es keine Alters­kom­pe­tenz. Ich hatte auf den Film von Frau Wacker­na­gel-Jacobs ver­linkt. Das wurde mir als Wer­bung angekreidet.
    Ich beschäf­tige mich schon sehr, sehr lange mit der Digi­ta­li­sie­rung: #Genera­ti­onLoch­karte trifft Digitalisierung.
    Da wird man als Frau mit 67 von jün­ge­ren Men­schen schon mal für dumm ver­kauft. Glück­li­cher­weise nicht von den Macher:innen der re.publica in Ber­lin. Dort­hin wurde ich schon zwei­mal eingeladen.
    In Frei­burg hin­ge­gen erlebe ich gele­gent­lich so eine gewisse Geringschätzung.

    Die Würde des Men­schen .…. Oft gilt das nicht für ältere Men­schen. Das dür­fen wir nicht zulassen!

    • Margaret Heckel

      Liebe Frau Hin­ken, vie­len Dank für die­sen inter­es­san­ten Kom­men­tar. Wir mel­den uns in den nächs­ten Tagen bei Ihnen, um uns aus­zu­tau­schen. Herz­li­che Grüße, Mar­ga­ret Heckel

  15. Margit Chiera

    Wir sol­len Arbei­ten bis 68 Jahre, dafür sind wir nicht zu alt. Beruf­lich arbeite ich als Ehren­amts­ko­or­di­na­to­rin und mein ältes­ter ehren­amt­li­cher Mit­ar­bei­ter ist 84 Jahre. Das Durch­schnitts­al­ter liegt bei 70 Jah­ren und in der Ein­rich­tung in der ich arbeite betreue ich ca. 70 ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­ter. Ohne diese große Anzahl könn­ten wir vie­les nicht tun, ohne die Krea­ti­vi­tät und das Enga­ge­ment der flei­ßi­gen Hel­fer wäre unser Alten­heim nicht das was es ist und nicht zu ver­ges­sen das immense Wis­sen, dass ältere Men­schen mit­brin­gen. Ich unter­zeichne gerne den Appell.

  16. Barbara Jakob, Gerontologin

    Ich begrüße Ihre Initia­tive, da auch für mich das kalen­da­ri­sche Alter keine wirk­lich begrün­dete Kate­go­rie für eine Ein­ord­nung in eine Risi­ko­gruppe ist. Die damit ver­bun­dene Alters­dis­kri­mi­nie­rung und soziale Aus­gren­zung älte­rer Men­schen kann zahl­rei­che soziale Pro­bleme her­vor­ru­fen, für die alten Men­schen selbst, aber auch für das gesell­schaft­li­che Mit­ein­an­der aller Altersgruppen.

  17. Das unter­zeichne ich doch sehr gerne. Durch Corona ist mir über Nacht bewusst gewor­den, dass ich plötz­lich nur durch mei­nen Jahr­gang zur Risi­ko­gruppe gehöre. Wer masst sich das an? Ist Würde nur ein Wort? Mein Blick­win­kel und meine Ziel­gruppe für meine Akti­vi­tä­ten haben sich schlag­ar­tig verändert.

  18. danke für Ihre Initia­tive. In der der­zei­ti­gen Situa­tion geht trotz lang­jäh­ri­ger Erfah­rung in Rade­vorm­wald — Akti­vie­rende Haus­be­su­che seit 2002 — eini­ges einen sehr eige­nen Weg.
    Die Stadt gehört nicht nur der Initia­tive “Age friendly Cities and Com­mu­nities” an, sie arbei­tet auch daran.

  19. Uwe Mergel

    Es darf nicht sein, dass Genera­tio­nen gegen­ein­an­der bewusst oder unbe­wusst aus­ge­spielt wer­den durch Poli­tik, durch poli­tisch ver­ord­nete Maß­nah­men und durch soge­nannte Exper­ten und Fach­leute. Jeder Mensch jeden Alters kann plötz­lich zum Risi­ko­fall wer­den, auch durch Vor­er­kran­kun­gen und viele andere Umstände. Und aktu­ell macht Corona- Hys­te­rie viele Leute jeden Altern psy­chisch- see­lisch fer­tig. Man soll und muss sich poli­tisch ver­ord­net vor der Gesell­schaft iso­lie­ren. Wo bleibt da immer mehr die Würde des Menschen?

  20. Edeltraud Lauer

    Danke für die Initia­tive! Es fin­det hier eine Aus­gren­zung statt und ich habe ein ungu­tes Gefühl wenn ich daran denke, wohin das füh­ren kann. Ich fühle mich mit 68 fit, gesund und leis­tungs­fä­hig. Eine Risi­ko­gruppe nur nach dem Alter zu benen­nen finde ich ziem­lich ver­mes­sen. Was soll damit bezweckt werden?

  21. Keine Kunst ist’s, alt zu wer­den; es ist Kunst, es zu ertragen.
    [ Johann Wolf­gang von Goethe ]

    Vor dem Hin­ter­grund der aktu­el­len “Corona-Hys­te­rie” bekommt das Zitat eine ganz beson­dere — auf­re­gende — Bedeu­tung … Heim­be­woh­ner wer­den ein­ge­sperrt, wer­den quasi in “Iso­la­ti­ons-Haft” genom­men, Ange­hö­rige haben Besuchs­ver­bot. Selbst­be­stim­mung und Teil­habe wer­den zwei­fel­haf­ten Zwangs­maß­nah­men zum ver­meint­li­chen Schutz der Heim­be­woh­ner geop­fert. Den­noch ster­ben Men­schen in Hei­men — auch mit Covid-19 — aber auch daran? Aus­ge­sperrte Ange­hö­rige haben genau das nicht ver­hin­dert. Den­noch wer­den sie aus­ge­sperrt … wel­chen Sinn macht das?

    Bitte unter­stüt­zen Sie die BIVA-Pfle­ge­bund hat: Heim­be­woh­ner-Iso­la­tion been­den! http://chng.it/Q9GqHrbyTz

    Ergän­zende Presse-Info: https://www.openpr.de/news/1085126/BIVA-Pflegebund-startet-Petition-Heimbewohner-Isolation-beenden.html

  22. Renate Padberg

    Ich stimme voll­kom­men zu und möchte ergän­zen: Die von die­ser fal­schen Alters­sicht über­zeug­ten Jün­ge­ren ahnen offen­bar nicht, was sie sich selbst damit neh­men, indem sie sich auf diese Weise von den Älte­ren abtrennen.

  23. Josef Redl

    Es ist eine poli­ti­sche Not­wen­dig­keit, gegen die aktu­elle coro­nabe­dingte Dis­kri­mi­nie­rung der älte­ren Men­schen anzu­kämp­fen, um kleine unüber­brück­bare Kluft zwi­schen alt und jung ent­ste­hen zu lassen!

  24. Bereits in den Jah­ren 2008/​2009 haben wir als Demografieberater/​innen auf Kon­gres­sen und vor allem mit unse­ren Kun­den die ver­än­der­ten Alters­bil­der und ‑kom­pe­ten­zen dis­ku­tiert und eta­bliert. Umso erstaun­ter bin ich, dass im Zei­chen der Coro­na­krise diese längst über­holt geglaub­ten Bil­der wie­der auftauchen.
    Gerne unter­zeichne ich die­sen Appell.

  25. Hannes Schäfer

    Als ich 14 war, war mein Vater so dumm, dass ich ihn kaum ertra­gen konnte. Aber als ich 21 wurde, war ich doch erstaunt, wie­viel der alte Mann in sie­ben Jah­ren dazu­ge­lernt hatte.

    — Mark Twain -

  26. Elke Schil­ling, Grün­de­rin von Sil­ber­netz, http://www.Silbernetz.org.
    Ich unter­zeichne den Appell.
    In allen Alters­grup­pen sind weit mehr Män­ner als Frauen mit COVID-19 gestor­ben und nie­mand kommt auf die Idee, Män­ner pau­schal als Risi­ko­gruppe zu defi­nie­ren. “Natür­lich” nicht.
    Und ein alter — nach sei­ner Aus­sage — kern­ge­sun­der Mann fragte mich am Sil­ber­te­le­fon, worin wohl das höhere Ster­be­ri­siko für ihn bestehe. Corona oder Einsamkeit?

  27. Wolf-Rainer Winterhagen

    Ich bin Vor­sit­zen­der des Senio­ren­bei­rats in Rade­vorm­wald . Sel­ber 72 Jahre und arbeite seit 10 Jah­ren daran mit, das Bild vom “Alter” dif­fe­ren­zier­ter zu betrach­ten. Noch im vori­gen Jahr haben die Ber­gi­schen Senio­ren­bei­räte einen Akti­ons­tag mit ca 400 Teil­neh­mern orga­ni­siert, auf dem die posi­ti­ven neuen Alters­bil­der (Motto: „Das Gute im Alter“) mit viel­fäl­ti­gen Aktio­nen und Bei­spie­len behan­delt wur­den. Und da zeigte sich wie fit und aktiv die “Alten” noch sind und wel­chen gro­ßen Bei­trag sie für die Gesell­schaft leisten.

  28. Brigitte Thoma, Leitung pme work-life-Akademie

    Ich wün­sche mir ein grö­ße­res Mit­ein­an­der der Genera­tio­nen und zwar alters­über­grei­fend und in allen Gesell­schafts­schich­ten. Auch Unter­neh­men soll­ten mehr auf den Vor­teil set­zen, den die­ses Mit­ein­an­der brin­gen wird. Jung und Alt gehö­ren sen­si­bi­li­siert für die posi­ti­ven Chan­cen – sie wer­den von­ein­an­der, über­ein­an­der und vor allem mit­ein­an­der lernen.

  29. Richard Krogull-Raub, aktiver Silberrücken

    Eine Gesell­schaft, die nicht um die Res­sour­cen der Erfah­rung weiß, schickt die Alten in den Ruhe­stand. Wie weise sind dage­gen Kin­der. Sie wis­sen: Die kön­nen auch anders!

  30. Als Vor­stand der Marli Bos­sert Stif­tung e.V. und Grün­de­rin der »eigenleben«-Projekte (Maga­zin https://eigenleben.jetzt, Netz­werk­tref­fen und Work­shops, https://eigenleben.Club und bald­mög­lichst dem »Café eigen­le­ben« in Mün­chen) setze ich meine ganze Kraft dafür ein, dass die Genera­tio­nen mit­ein­an­der in Aus­tausch kommen. 

    Um Miss­ver­ständ­nisse, Fehl­ein­schät­zun­gen und Vor­ur­teile auf bei­den Sei­ten – bei Alt und Jung! – zu ver­rin­gern, brau­chen wir den Dia­log auf allen Ebe­nen und in allen Medien.

  31. Elke Wenske

    vie­len Dank für diese Worte , sie sind heute unver­zicht­bar um wei­te­res Aus­ein­an­der­fal­len unse­rer Gesell­schaft und der fort­schrei­ten­den Sepe­rie­rung und Ent­mün­di­gung auf­grund von Alter ent­ge­gen zu wirken.

  32. Ingrid Gensberger

    Ingrid Gens­ber­ger
    Selbst der Papst lei­tet in sei­nem Alter noch die Geschi­cke der katho­li­schen Kir­che. Viele betagte Poli­ti­ker sind noch aktiv und wol­len bestimmt nicht in die Ecke der “Schutz­be­foh­le­nen” gestellt werden!

  33. Heinz Peter Meyer

    Wir haben jetzt die Chance, end­lich zu ver­ste­hen, dass wir es nur gemein­sam schaf­fen, egal ob Corona- oder Kli­ma­krise, Arten­ster­ben, Gerech­tig­keit, Mensch­lich­keit, alt, jung, links, rechts, queer und vie­les andere mehr.
    Für eine lebens­werte Welt für Alle !

  34. Gittel, Gabriele

    Alter bedeu­tet nicht auto­ma­tisch Hilf­lo­sig­keit. Eine 63-jäh­rige Nach­ba­rin erzählte mir, ein jün­ge­rer, “wohl­mei­nen­der” Mann (Ende 40) wolle ihr einen “Not­knopf” für den Hil­fe­ruf bei den Mal­te­sern besor­gen. Sie war zu recht empört. Die Frau steht mit­ten im Leben, arbei­tet selb­stän­dig, ist schlank und sport­lich, pflegt ihre Eltern “neben­bei” und sieht oben­drein viel jün­ger aus. Seit kur­zem wird die Schranke zur Gebrech­lich­keit immer tie­fer ange­setzt. Wahr­schein­lich gilt man bald schon mit 40 als alt und “schüt­zens­wert” gegen Corona. -
    Im übri­gen gefällt mir der Kom­men­tar von Frau Elke Schil­ling ausgezeichnet.

  35. Ursula Peter

    Ich möchte auf kei­nen Fall wegen mei­nes Alters in irgend­ei­ner Weise weg­ge­sperrt wer­den. Ich kann selbst ent­schei­den wel­che Risi­ken ich ein­ge­hen will.

  36. Doris schlag

    Ich unter­schreibe, weil ich etwas gegen Alters­dis­kri­mi­nie­rung tun möchte und in mei­nem Umfeld, Freun­des­kreis und bei mei­nen Kin­dern auf taube Ohren stoße.

  37. Ich bin heute mit 68 sehr viel gesün­der, belast­ba­rer und vita­ler als mit 40 — und lasse mir die Ver­ant­wor­tung für meine phy­si­sche und psy­chi­sche Gesund­heit nicht nehmen.

  38. Melanie Trojan-Bauer

    Was gerade poli­tisch pas­siert ist unsäg­lich — von mün­di­gen Bür­gern kann und sollte man in egal wel­chem Alter Eigen­ver­ant­wort­lich­keit erwarten(man erwar­tet ja auch eine mün­dige Wahl­ent­schei­dung!) und auch ein­for­dern, das stärkt das Immun­sys­tem bes­ser als ver­meint­li­cher Schutz durch Iso­la­tion. Erfah­rung und Selbst­be­wusst­sein kön­nen wei­ter­ge­ge­ben wer­den und damit wie­derum andere stär­ken — das wäre echte Soli­da­ri­tät, und die muss ich nicht vom Staat vor­ge­be­tet und — gekne­belt bekommen

  39. Aggi Dunkel

    Wenn ich in mei­ner Umge­bung das Wort “Alters­dis­kri­mi­nie­rung” benutze, werde ich in 95 % der Fälle ange­se­hen, als hätte ich kyril­lisch gespro­chen. — Spre­che ich an, dass die Alten keine Lobby haben, folgt betre­te­nes Schwei­gen und gerne wird auf ein ande­res Thema abge­lenkt. — Diese Mys­tik des Nicht-Wis­sen-Wol­lens muss end­lich durch­bro­chen werden.

  40. Kathrin Ehrlich

    Es liegt in unse­rer eige­nen Ent­schei­dung, wie alt wir uns fühlen.
    Wenn wir uns nicht her­ge­ben für ver­dum­mende Berie­se­lung und als unkri­ti­sche Kon­su­men­ten, wenn uns die Fern­seh- oder Apo­the­ken­zei­tung nicht erfüllt son­der wir jeden Tag vol­ler Neu­gier auf das Leben sind und uns bis zuletzt Lern- und Lebens­lust lei­tet, wenn wir offen und inter­es­siert auf Men­schen jeden Alters zuge­hen, dann wer­den wir end­lich die Ach­tung und Wert­schät­zung erfah­ren, die uns gebührt.
    Las­sen wir uns nicht in die Gren­zen weisen!
    Tre­ten wir ein für ein selbst­be­stimm­tes Dasein in Lebensfreude.
    Tan­zen und lie­ben wir, vor allem das Leben und uns selbst!

  41. Ulrich F. Schäfer

    Ich stimme der Initia­tive voll zu — und des­halb unter­zeichne ich den Appell!

  42. Wolfgang Ruff

    Eine Gesell­schaft sind immer alle Men­sche, ob alt oder jung, behin­dert oder nicht, hier gebo­ren oder nicht! Kein Dis­kri­mi­nie­rung jeder Art!

  43. Dagmar Schreiber

    Ein Drit­tel der Gesell­schaft wird zu unmün­di­gen Wesen erklärt, und gerade das Drit­tel mit der größ­ten Lebens­er­fah­rung. Ein­fach irre.
    Hier wie auch bei allen ande­ren medi­zi­ni­schen Fra­gen muss es indi­vi­du­elle Lösun­gen geben (wer schwach ist und das möchte, kann ja gern zu Hause oder im Heim blei­ben, in ein­ver­nehm­li­chem Maße abge­schot­tet und ver­pflegt wer­den) und kei­nen BASTA!-Rundumschlag.

  44. Christiane Kreck

    Ich stimme in allen Punk­ten zu! Vie­len Dank für diese Initiative!

  45. Birge Glowienka

    Unein­ge­schränkte Zustim­mung. Bitte mei­nen Namen hin­zu­fü­gen. Aber warum so kom­pli­ziert? Bei ande­ren Peti­tio­nen ist das Unter­schrei­ben ein­fa­cher gestaltet.

  46. Uta Schumann

    Ich stimme der Initia­tive voll und ganz zu. Ich bin so alt wie ich mich fühle. “Die Würde des Men­schen ist unan­tast­bar” steht in unse­rer Ver­fas­sung. Dazu gehört für mich Respekt und Ach­tung vor den Ent­schei­dun­gen der Men­schen egal wie alt sie sind.

  47. Theresia Festner

    Danke für diese Initia­tive! Stimme voll zu, mit die­ser Aus­nahme: die getrof­fe­nen Maß­nah­men fand ich inso­fern nicht ange­mes­sen, als die dazu genutzte Daten­ba­sis völ­lig unge­nü­gend war und ist.

  48. Thomas Franke

    Ich habe manch­mal den Ein­druck, dass gerade die Erfah­rung, das Wis­sen von uns Älte­ren dort hin­der­lich ist, wo es darum geht sehr /​ zu ein­fa­che Wahr­hei­ten zu ver­brei­ten. Wir sind, glaube ich, ein­fach oft unbequem…
    Und übri­gens, — danke für den Kom­men­tar von Frau Ehrlich.

  49. Wir haben in unse­ren Trai­nings häu­fig Teil­neh­mer der genann­ten Alters­gruppe. Die sind nicht sel­ten jün­ger, agi­ler, offe­ner und gelas­se­ner als viele Junge. Von der Weis­heit der rei­fen Jahre mal ganz abge­se­hen. Lebens­er­fah­rung aus­zu­brem­sen scha­det der Gesell­schaft mas­siv. Zur Hei­lung des Kol­lek­tivs brau­chen wir ALLE gleichermaßen.

  50. Gabriela Billo

    Jeder Mensch hat das Recht auf Selbst­be­stim­mung und trägt die Ver­ant­wor­tung für sich selbst und sein Han­deln. Das sollte auch in Zei­ten von Corona respek­tiert werden.

  51. Antje Heußner

    Selb­stän­dig tätig in der indi­vi­du­el­len All­tags­be­glei­tung und ‑unter­stüt­zung von Men­schen jeden Alters

  52. Evelin Marx

    Bes­ser kann man es nicht aus­drü­cken, mei­nen herz­li­chen Dank.
    Wenn es aber um das län­gere arbei­ten geht bis zur Rente, da kann dann aber jeder, egal ob er es aus gesund­heit­li­chen Grün­den es noch schafft, oder nicht, arbei­ten. Auch hier gilt das indi­vi­du­elle Befin­den, dass dann über­prüft wer­den sollte.
    Ebenso ist es bei Arbeit­neh­mern, die älter sind, und denen man dies nicht mehr zumu­tet, ohne Über­prü­fung. Das pau­scha­li­sie­ren auf­grund des Alters, ohne eine indi­vi­du­elle Begut­ach­tung vom Haus­arzt o.a., ist eine Vor­ver­ur­tei­lung ohne jeg­li­chen Nach­weis. Seit der Corona-Krise sieht man, dass die­ses unqua­li­fi­zierte Ver­hal­ten zunimmt.
    Men­schen in jedem Alter haben indi­vi­du­elle, unter­schied­li­che Kon­sti­tu­tio­nen, Vor­er­kran­kun­gen, Dis­po­si­tio­nen dafür oder nicht. Mit den indi­vi­du­el­len Men­schen und ihren wah­ren Zustän­den, da hat die Schul­me­di­zin, aber auch die Viro­lo­gen u.a. ein Pro­blem. Eine “Hut­grösse” passt aber nicht allen Menschen,
    das ist Schema F. Eine wirk­li­che Schutz­maß­nahme wäre, betrof­fene Menschen,
    egal wel­cher Alters­gruppe, den indi­vi­du­el­len Schutz zu ermög­li­chen, ohne ihnen dabei die Frei­heits­rechte zu beschneiden. 

    Angst und Panik zu ver­brei­ten, dies ist keine Unterstützung
    für Men­schen, son­dern schwächt das Immun­sys­tem. Eine mut­ma­chende Unter­stüt­zung, wie man sich schützt, was wirk­lich das Immun­sys­tem stärkt,
    ob Mas­ken wirk­lich schüt­zen oder dem­je­ni­gen eher scha­den. Dies alles gibt es nicht, alle Maß­nah­men und Ein­schrän­kun­gen wer­den ver­ord­net ohne eine qua­li­fi­zierte Begrün­dung, aber auch was die Schä­den betrifft, die in kör­per­li­cher, see­li­scher, geis­ti­ger Hin­sicht bei allen entstehen.
    An den lee­ren Arzt­pra­xen sieht man der­zeit, wie die geschürte Angst, die vor dem Virus ver­brei­tet wurde, die Men­schen zwingt nicht zum Arzt zu gehen. Die Pra­xen wer­den bald schlie­ßen müs­sen, wenn das Ver­trauen nicht wie­der her­ge­stellt wird.
    Jeder der in ein Pfle­ge­heim muss, bzw. schon ist, wird Angst haben, vor die­ser Anste­ckung, die dort in der Corona-Zeit herrscht. Die feh­lende Schutzkleidung
    hier und in den Kran­ken­häu­ser, Poli­zei, Feu­er­wehr, bei allen Hel­fern, dass ist und war die wich­tigste Maß­nahme, die man nicht bewäl­tigt hat.
    Ich sehe eine Regie­rung, die ohn­mäch­tig ist, dem Rat der Viro­lo­gen blind folgt,
    die Wirt­schaft an die Wand fährt. Ja, es ist eine schwie­rige Situa­tion, viel­leicht hat man hier so einige Men­schen­le­ben geret­tet, gegen­über ande­ren Län­dern, die zu lange mit den Maß­nah­men gewar­tet haben. Das rich­tige Maß zu fin­den der Abwä­gung ob mehr Scha­den oder Nut­zen, dass fehlt.
    Wir brau­chen keine Angst und Ohn­macht, strikte Maß­nah­men, son­dern eine funk­tio­nie­rende Regie­rung, die uns als mün­dige Bür­ger sieht, und dies auch von uns for­dert, und uns Hoff­nung und Zuver­sicht gibt und Fakten.
    Vor den Zwangs­maß­nah­men haben auch die meis­ten Men­schen beson­nen aus eige­nem Antrieb reagiert, es wird immer­hin ein paar Men­schen geben, die unver­nünf­tig handeln.
    Lei­der führt all dies Unver­mö­gen jetzt zu wil­den Demons­tra­tio­nen, in denen sich viele unter­schied­li­che Grup­pie­run­gen, aber auch gewalt­be­reite Grup­pen unter­mi­schen. Jeder hat ein Recht seine Mei­nung zu äußern aber nicht mit Gewalt.
    Eine Spal­tung jung gegen alt, dem soll­ten wir wei­ter ent­schie­den ent­ge­gen wir­ken. Ist es der Regie­rung, Gesund­heits­mi­nis­te­rium u.a. nicht bewusst, was sie hier bewirken?

  53. Dagmar Wurl

    Ich habe grund­sätz­lich etwas gegen die Spal­tung der Gesell­schaft, dass gegen­sei­tige Aus­spie­len gesell­schaft­li­cher Grup­pen unter dem Motto Teile und herrsche
    Wir wer­den alle gebraucht

  54. Walter Mühl

    Ich habe seit 1972 meine Ernäh­rung auf gesunde und voll­wer­tige Kost umge­stellt. Bin mitt­ler­weile 69 Jahre jung, ohne Krank­hei­ten, ohne Beschwer­den, ohne Medi­ka­men­ten-Bedarf und ohne kör­per­li­che Ein­schrän­kun­gen. Alle 5 Jahre lege ich in Bezug auf den Füh­rer­schein ein Ärzt­li­ches und Augen­ärzt­li­ches Gut­ach­ten vor. Auch geis­tig bin ich voll enga-giert. Ich gehöre nicht zur Risi­ko­gruppe im Gegen­satz zu vie­len unter 60 !

  55. Ina Pinzel

    Dis­kri­mi­nie­rung jed­we­der Colo­eur ver­weist auf die Ängste jener, die sie schüren!
    Aus wel­chen Grün­den haben Men­schen vor Men­schen, die älter sind als sie selbst, Angst?
    Angst essen Seele auf; wer sich ängs­tig ist leicht zu (ver-) füh­ren. Also, wem nützt diese Offensive??
    Wenn per Defi­ni­tion alle über 64 “alt” sind…müßten dann sehr viele aus Regierung/​Bundestag nicht auch in “Schutz­haft” genom­men wer­den?? Haben die Ber­li­ner Lan­ge­weile oder aus wel­chen Grün­den kom­men sie auf der­art per­fide Ideen?!?!
    Wenn es uns gelin­gen sollte kurz-/mit­tel­fris­tig echte, art­ge­rechte Ernäh­rung auf gesun­den Böden in Frucht­folge etc anzu­bauen, ohne jeg­li­che Che­mie zu ver­ar­bei­ten, Nutz­tiere (sofern man nicht dar­auf ver­zich­ten kann) art­ge­recht zu hal­ten und sanft zu schlach­ten, für jeden ein bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men zu gene­rie­ren, grüne Städte etc., Bil­dung für alle (egal ob jung, ob alt)… dann gäbe es die­ses Pro­blem über­haupt gar nicht!!
    Ich bin 64 Jahre jung und seit­dem ich, berufs­be­dingt krank gewor­den und des­halb in die EU-Rente geschickt wor­den bin, arzt­los schnel­ler gene­sen, als zuvor von arzt­be­glei­ten­den Grup­pen. Geistig/​körperlich fit, betreibe ich einen Selbst­ver­sor­ger­gar­ten nach natür­li­chen Rhyth­men, brauche/​kaufe wenig, lese/​lerne viel und bin leben­di­ger als ich es mit zB 40 je war.
    Ich habe meine eigene Mei­nung, laufe nie­man­dem hin­ter­her, hin­ter­fragte grund­sätz­lich alles und lasse mir mein Leben weder jetzt, noch spä­ter von nie­man­dem vor­schrei­ben. Basta.

    Übri­gens hat m.E. die Auf­spal­tung der Genera­tio­nen mit der Zer­split­te­rung der Groß­fa­mi­lien begon­nen, ihre Fort­set­zung mit den soge­nann­ten Alten­hei­men und Kindergarten/​Ganztagsschulen sowie den Zwän­gen des immer­wäh­ren­den Kon­sums, wes­halb beide Eltern arbei­ten gehen müs­sen, gefunden.
    Wenn das so wei­ter geht… nicht aus­zu­ma­len, was noch alles “erfun­den” wird, um Men­schen aus­zu­beu­ten und aus­ein­an­der zu bringen!!

  56. Bin jetzt 65 und staune immer noch gele­gent­lich: Hätte es mir nie vor­stel­len kön­nen, Mitte sech­zig zu sein und mich im Gro­ßen und Gan­zen so wohl und agil zu füh­len. Gleich­zei­tig habe ich den Ein­druck, dass sich die Balance der gesell­schaft­li­chen Teil­habe deut­lich in Rich­tung der Jun­gen (bzw. eines bestimm­ten Bil­des von Jugend) ver­scho­ben hat. Ich bin so alt wie ich bin, und Jug­end­mo­den nach­zu­äf­fen finde ich albern. Für ein neues Bild des Alters!

  57. Ingrid Moravek

    Schi­zo­phren ist es, wenn einer­seits das Ren­ten­ein­tritts­al­ter immer höher geschraubt wird, — für einen “End­sech­zi­ger” also Voll­zeit-Berufs­tä­tig­keit zumut­bar, also Alters­rente ver­wei­gert wird. Man “darf” also arbei­ten (am bes­ten bis zum “sozi­al­ver­träg­li­chen Früh­ab­le­ben”), aber vom übri­gen Sozi­al­le­ben und auch sons­ti­ger wert­vol­ler Tätig­keit aus­ge­schlos­sen sein.
    Im übri­gen habe ich in mei­ner Kind­heit viel schö­nes wert­vol­les von mei­nen Groß­el­tern und auch ande­ren Älte­ren erfah­ren, was man auch heu­ti­gen Kin­dern nicht vor­ent­hal­ten sollte!

  58. Antje Razuev

    Vie­len Dank für Ihr Enga­ge­ment! Sie haben wirk­lich einen Nerv getrof­fen. Ich unter­stütze Ihren Appell gänzlich.
    Antje Razuev

  59. Christa SilberNagel

    nein, was ich denke schreibe ich nicht — sonst sperrt man euch womög­lich noch die Seite.…..

  60. Trötsch Heide

    Es wird einem das Wort im Mund umge­dreht, wie es eben gerade gebraucht wird!!
    Wo bleibt da die Her­zens­ver­bin­dung und die Weis­heit des Menschen?

  61. Heiner Horras

    Ich stimme dem Appel zu und freue mich auf eine wei­tere Annä­he­rung “der Jun­gen” und “der Alten”, damit alle von­ein­an­der pro­fi­tie­ren kön­nen für ein gemein­sa­mes posi­ti­ve­res Mit­ein­an­der in gegen­sei­ti­gem Respekt und Wertschätzung.
    Das geht aller­dings nur, wenn beide Sei­ten ihren Teil dazu beitragen.
    Packen wir’s an!

  62. Hans-Jürgen Wertens

    … bei Auto­ver­si­che­rung, Kre­di­ten. Miet­wa­gen und .… fing das Aus­sor­tie­ren der Alten aus der Soli­dar­ge­mein­schaft an. Nun blei­ben­des Weg­sper­ren aus der öffent­li­chen Gesell­schaft zu Hause? KLAR — bei die­ser Jugend- und Gesund­heits-Hys­te­rie-Welle ist es eine Zumu­tung in alte, kranke Gesich­ter schauen zu müs­sen und stän­dig auf die andere Stra­ßen­seite wech­seln zu müssen…

  63. Der Gesund­heits­sta­tus eines Men­schen hat rein gar NICHTS mit dem Alter zu tun. Die Men­schen sind zu unauf­ge­klärt über die­ses Thema, oben­drein ver­trauen sie auf die Aus­sa­gen von Ärz­ten die­ses kran­ken Sys­tems und den­ken obrig­keits­ge­mäß nach Vorgabe.
    Ich befasse mich mit dem Thema Gesund­heit nun seit über 20 Jah­ren und setzte mich inten­siv mit den Natur­ge­set­zen aus­ein­an­der und bin heute mit 50 gesün­der und vita­ler denn je.

  64. Ich unter­stütze den Appell und erin­nere daran, was wir Älte­ren noch so auf der “Pfanne” haben und was man mal Weis­heit genannt hat! Was soll das denn sein?
    Nun, es gibt dazu For­schun­gen von Ursula Stau­din­ger, die sie im Ber­li­ner Weis­heits­pa­ra­digma mit den fol­gen­den 5 Kri­te­rien zusam­men­ge­stellt hat:
    1. Eine weise Per­son zeich­net sich dadurch aus, dass sie ein umfang­rei­ches Fak­ten­wis­sen und eine gro­ßes Stra­te­gie­re­per­toire hat;
    2. Eine sol­che Per­son ist nicht ego­is­tisch ori­en­tiert, son­dern hat das Wohl aller Betei­lig­ten im Sinn;
    3. Sie berück­sich­tigt die Situa­ti­ons­be­din­gun­gen, also den Kon­text; z.B. Lebens­al­ter, sozia­len Hin­ter­grund und sozia­les Umfeld, die Denk- und Ver­hal­tens­mus­ter sowie die Perspektive;
    4. Sie hat die zeit­li­che Dimen­sion im Blick, d.h. die Vor­ge­schichte und die Konsequenzen;
    5. Sie kann bei aller Pla­nung gut mit Unge­wiss­hei­ten und Unsi­cher­hei­ten umgehen.
    (Vgl. u.a. Anette Schä­fer, Die Grün­de­rin, S. 58 – 64, PSYCHOLOGIE HEUTE, 05/​2020)
    Natür­lich ist Weis­heit nicht an Alter gebun­den und nie­mand kann sich Weis­heit selbst zuschreiben.
    Den­noch lässt sich Weis­heit im Alter nicht so ganz ver­mei­den, auch wenn sich Ältere selbst manch­mal als töricht, wütend und nicht so ganz abge­klärt wahr­neh­men. Aber genau das ist das Kenn­zei­chen einer lei­den­schaft­li­chen Weisheit!

  65. Sophie Fahr

    Gene­rell gehö­ren wir Bürger*innen, egal wel­chen Alters, in allen Fra­gen von Poli­tik und All­tag ernst genom­men und angehört.

  66. Maria Tölle

    Ich bin so wütend über diese unsäg­li­che Bevor­mun­dung, dass ich den Appell gerne unter­zeichne. Im Hos­piz­kurs habe ich gelernt, dass nie­mand mehr ent­mün­digt wird. Wenn jemand seine Amts­ge­schäfte ( oder wie auch immer das heißt) nicht mehr füh­ren kann, bekommt er einen Betreuer zur Seite gestellt, bzw. sucht sich klu­ger­weise bei­zei­ten selbst so eine Per­son. Bis zu dem Zeit­punkt kann jeder selbst über seine Belange ent­schei­den. Hier pas­siert gerade unter dem Deck­man­tel von Corona genau das Gegenteil.

  67. Daniel Wuthenow

    Gerade die älte­ren Men­schen wol­len und brau­chen mensch­li­che Zuwen­dung und Nähe.

  68. Marina Mächler

    Als ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­te­rin eines Ver­eins, in dem das Durch­schnitts­al­ter 60 Jahre beträgt (die älteste Kol­le­gin ist 82!) stelle ich seit Jah­ren fest, wie aktiv und mit wel­cher Lebens­freude ältere Men­schen mit­ten im Leben ste­hen, selbst­be­stimmt, selbst­be­wusst ihr Leben gestal­ten und sich nicht aufs Abstell­gleis brin­gen lassen.
    Der Kon­takt unter­ein­an­der und auch zu sehr viel jün­ge­ren Men­schen brin­gen die Viel­falt und das Ver­ständ­nis füreinander.

  69. Als ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­te­rin eines Ver­eins, in dem das Durch­schnitts­al­ter 60 Jahre beträgt (die älteste Kol­le­gin ist 82!) stelle ich seit Jah­ren fest, wie aktiv und mit wel­cher Lebens­freude ältere Men­schen mit­ten im Leben ste­hen, selbst­be­stimmt, selbst­be­wusst ihr Leben gestal­ten und sich nicht aufs Abstell­gleis brin­gen lassen.
    Der Kon­takt unter­ein­an­der und auch zu sehr viel jün­ge­ren Men­schen brin­gen die Viel­falt und das Ver­ständ­nis füreinander.

  70. Gabriele Barth

    Ich danke Euch für Eure Initiative!!!
    Es ist so wich­tig , dass wir ein­an­der ach­ten und einen lie­be­vol­len Umgang mit­ein­an­der pfle­gen. Ler­nen wir nicht von der den älte­ren Men­schen.? Wie wich­tig ist doch die Frei­heit und Selbst­be­stim­mung jedes Ein­zel­nen! Set­zen wir uns wei­ter­hin dafür ein!!

  71. Ludwig Fensch

    Bis kurz nach mei­nem 70sten Geburts­tag war ich in mei­nem Beruf tätig. Heute mit 86 Jah­ren bin ich noch als Lese­men­tor in unses­rer Gesamt­schule aktiv, und im Ver­wal­tungs­bei­rat uns­rer WEG. Noch nie hat mich jemand als zu alt abge­lehnt. Auf den zitier­ten Arti­kel in der ZEIT von die­sem Herrn Wefing, habe ich auch einen Pro­test­le­ser­brief mit har­schen Wor­ten geschrie­ben, natür­lich ohne Chance auf Ver­öf­fent­li­chung. Die Abschät­zung einer Gefahr und die per­sön­li­che Eint­schei­dung zu ihrer Begeg­nung haben wir Alten sicher schon öfter und bes­ser getrof­fen, als uns Zei­tungs­schrei­ber vor­ge­ben könnten.

  72. Dr. Waltraud Parta-Kehry

    Ich fühle mich gut, trotz mei­ner 70 Jahre und Asthma (kon­trol­liert). Ich denke, wir kön­nen sehr gut die Ver­ant­wor­tung für uns selbst über­neh­men, schließ­lich haben viele von uns in der Ver­gan­gen­heit viel Ver­ant­wor­tung getra­gen, und das nicht schlecht für die, die es betrof­fen hat.

  73. Anke Brodmann

    Euer Appell hat mein Herz berührt. Ich selbst bin 48 Jahre alt. Seit lan­gem und vor allem ganz extrem in den letz­ten Wochen beob­achte ich das mit gro­ßer Sorge. Macht wei­ter so. Liebe Grüße

  74. Martina Riechers

    Ich bin 67 Jahre alt und gehöre defi­ni­tiv nicht zu den “Alten”, wie­der von der Zahl noch sons­ti­gen “Befind­lich­kei­ten”. Wir sind doch die Genera­tion die das Land am “lau­fen hält”. Ich bin dabei! Macht weiter!!
    LG

  75. Helgrid Smilga

    Es wird uns doch gelin­gen! Haben schon ganz andere Dinge gestemmt in unse­ren lan­gen Leben.

  76. Deirdre O Sullivan

    Es ist ein­fach nicht zu fas­sen! In den letz­ten Wochen (obwohl ich sehr “aktiv” geblie­ben bin- gehe oft spa­zie­ren mit mei­nen Hun­den usw, bin noch im Sprach­be­reich als externe Dozen­tin tätig), fühlte ich mich manch­mal in den letz­ten Wochen durch gän­gige Kom­men­ta­ren in den Medien (Man berich­tet ja tag­täg­lich zu jeder Stunde!!) fast als “Aus­sät­zige”.

  77. Ursula Arfaoui

    Obwohl ich 61 Jahre alt bin und mein Mann bereits 70, füh­len wir uns weder krank noch gefähr­det durch irgend­wel­che Viren. Wir müs­sen kei­ner­lei Medi­ka­mente schlu­cken und füh­len uns noch fit genug unsere 3 ‑jäh­rige Enke­lin auch tage­weise, zu hüten. Mein Mann macht das auch allein, wenn ich arbei­ten muss. Außer­dem bewirt­schaf­ten wir unse­ren Gar­ten und haben 6 Enkel. Wir möch­ten unser Leben in Frei­heit genie­ßen und noch viel Zeit mit unse­ren Kin­dern und Enkeln verbringen.

  78. Gabriele Giersch-Tropp

    Auch ich möchte den Appel herz­lich gerne unter­stüt­zen unterstützen!

  79. Beate Wichert

    Mit fast 70 Jah­ren leben mein Mann und ich medi­ka­men­ten­frei und selbst­be­stimmt . Wir demons­trie­ren ( Arti­kel 20/​4 Recht zum Wider­stand) jedes Wochen­ende gegen die Ein­schrän­kun­gen unse­rer Grundrechte(Artikel 20 /​2 Alle Staats­ge­walt geht vom Volke aus). Wir hören erst damit auf, wenn wir dies wie­der erreicht haben.

  80. Waltraud Schöneberg

    Ich bin 77 Jahre alt und unter­zeichne die­sen Appell von gan­zem Herzen

  81. Walter Rossol

    Ich wün­sche mir welt­weit eine Genera­tio­nen über­grei­fende respekt­volle Soli­da­ri­tät. Sie würde unsere Welt fried­lich verändern.

  82. Ruth Roos

    Man ist so alt wie man sich fühlt! 

    KEINE ZWANGSMEDIKAMENTIERUNG
    KEINE TRENNUNG DER GENERATIONEN, DURCH EINREDEN DER JÜNGEREN, DASS SIE DIE ÄLTERE SCHÄDIGT, WENN SIE EINEN NAHEN KONTAKT MIT IHR PFLEGT: DAS GEGENTEIL IST DER FALL.

  83. Hans Eifler

    Ich gehöre mit mei­nen 71 Jah­ren selbst zu der soge­nann­ten “Risi­ko­gruppe” und ver­wahre mich gegen jede Art von Stig­ma­ti­sie­rung und Bevor­mun­dung. Der aus­ge­führ­ten Dar­stel­lung des Sach­er­halts stimme ich aus­drück­lich zu, eine dro­hende Ein­schrän­kung von Frei­heits­rech­ten für eine bestimmte Alters­gruppe wäre eine wei­tere Ver­let­zung von Grund­rech­ten und für mich per­sön­lich inak­zep­ta­bel. Ich danke für Ihr Enga­ge­ment und freue mich, für den hof­fent­lich nicht ein­tre­ten­den Fall einer sol­chen Ein­schrän­kung, Men­schen kon­tak­tie­ren zu kön­nen, mit denen ich gegen frag­wür­dige staat­li­che Maß­nah­men vor­ge­hen kann. Herz­li­che Grüße — H.Eifler

  84. Ingrid Koblitz

    Mir ist abso­lut unbe­greif­lich, wie man gerade alten, lebens­er­fah­re­nen Men­schen, die in aller Regel ihre Kraft, Zeit und Ener­gie in die Fami­lie und Gesell­schaft inves­tiert haben und die die Sicher­heit und Lebens­qua­li­tät der Jün­ge­ren mit geschaf­fen haben, am Ende ihre Kom­pe­tenz zu eige­ner Mei­nung und Selbst­be­stim­mung — im Leben wie im Ster­ben — abspre­chen kann. Das ist trau­rig und unwürdig.

  85. Ralf Burger

    Ralf Bur­ger,
    die Men­schen, die Mensch­heit hat die Auf­gabe gemein­sam sich wei­ter zu ent­wi­ckeln. Das geht nur ohne Tren­nun­gen aus wel­chem Grund auch immer.

  86. Isabel Fröhlich-Rudner

    Danke für das Enga­ge­ment so wert­schät­zend und nach­hal­tig mit­ein­an­der zu gehen!

  87. Das super­wun­der­bar, dass diese Initia­tive in Gang kommt.
    Ich habe schon seit Beginn der Covid Geschichte inner­lich einen dicken Hals, wenn ich mich wegen mei­nes Alters zur Risi­ko­gruppe offi­zi­ell zuge­hö­rig sehe, wo ich doch kern­ge­sund bin, gerade ein neues busi­ness auf­baue und vor­habe bis zum letz­ten Atem­zug mei­nes Lebens mein Leben in volls­ten Zügen zu leben und zu erle­ben. Das hätte ich nie gedacht, dass es uns mal so gehen würde, diese Alters­dis­kri­mi­nie­rung zu erle­ben. Ich pro­tes­tiere in lei­den­schaft­li­cher Weise gegen diese Ungleich­heit.. Dazu kommt auch noch, dass hier mal Frauen und Män­ner in einen Topf geschmis­sen wer­den. Obwohl es viel mehr Män­ner gibt, die von Covis betrof­fen sind.
    Was für mich als Frau noch dop­pelte Dis­kri­mi­nie­rung ist .
    Danke für die­sesn Apell. Es spricht mir aus dem Herzen !

  88. Hans Grether

    Danke, dass Sie sich gegen diese Dis­kri­mi­nie­rung ein­set­zen. Jeder hat das Recht selbst­be­stimmt und frei sein Leben zu gestal­ten. Wir älte­ren sind doch reich an Erfah­run­gen und wis­sen selbst was für uns gut ist. Es kann nicht ange­hen, dass alt gegen jung aus­ge­spielt wird. Unsere Gesell­schaft muss zusam­men ste­hen und nicht gegen­ein­an­der arbeiten.
    Lei­der treibt die Poli­tik mit ihren Des­in­for­ma­tio­nen und Angst schü­ren­den popu­lis­ti­schen Aus­sa­gen einen gewal­ti­gen Keil in unsere Gemein­schaft. Nur in einem lie­be­vol­len Mit­ein­an­der kön­nen wir bestehen.

  89. Barbara Küng

    Danke für euern Ein­satz bezüg­lich die­ser Initiative!
    Ist ganz wert­voll und wichtig.…

  90. Winfried Buchleiter

    Zu irgend­ei­ner belie­big defi­nier­ten sog. Risi­ko­gruppe zu gehö­ren ändert nichts an mei­nen Selbst­be­stim­mungs­rech­ten und an mei­ner vom Staat und der Gesell­schaft zu ach­ten­den Men­schen­würde nach Art. 1 GG. In wel­chem Unfang und in wel­cher Form ich mich vor was auch immer schütze, möchte und muss ich selbst ent­schei­den dür­fen und nicht staat­lich ver­ord­net bekommen.

  91. Martina Wiedl

    Zustim­mung in allen Punkten…
    und füge gerne Gre­tha Thun­bergs Worte hinzu:
    How dare you…wie könnt Ihr es wagen? Mit wel­chem Recht und wel­cher Respekt­lo­sig­keit schreibt wer, wem vor ab wann er/​sie nicht mehr selbst ent­schei­den kann, auf sich sel­ber auf­pas­sen kann, ver­ant­wor­tungs­voll han­deln kann, Risi­ken abschät­zen, ein­schät­zen und ein­ge­hen kann, selbst bestimmt leben oder ster­ben kann?
    Eine wun­der­bare Initia­tive, mehr davon
    Mar­tina Wiedl

  92. Gabriele Holz

    Gerne unter­zeichne ich die­sen Appell. Ich bin 67 Jahre alt und sport­lich aktiv, bin mehr­fa­che Ber­li­ner Meis­te­rin, Deut­sche Meis­te­rin und 2019 bei den Euro­päi­schen Mas­ter Games in Turin, in der Sport­art Karate, Euro­pa­meis­te­rin gewor­den. Ich werde mir meine Selbst­be­stim­mung von der Poli­tik bestimmt nicht neh­men las­sen und das sollte auch kein Ande­rer tun. Frei­heit und Selbst­be­stim­mung ist unser höchs­tes Gut.

  93. Dorothea Sandritter

    Gerne unter­stütze ich den Appell !
    Der Tenor der Regie­rung und der gan­zen Presse ist ja, dass wir erst unsere Frei­hei­ten voll­um­fäng­lich zurück­be­kom­men, wenn ein Impf­stoff da ist: Ein neu­ar­ti­ger , gen­ba­sier­ter Impf­stoff, wie ange­strebt, dar­über sollte man wohl debat­tie­ren dür­fen. Doch das könnte das Geschäft verderben.
    Also lie­ber noch Angst schüren…

  94. Kezia Rosenkranz, Kommunikationsberaterin

    Ich stimme zu! 

    Ein klei­ner Zwei­fel aber bleibt, was die Haus­ärzte betrifft. Nicht alle sind für eine umfas­sende Bera­tung zu per­sön­li­chen Coro­na­ri­si­ken gut auf­ge­stellt, es dürfte für viele schwie­rig sein, die sozia­len und psy­chi­schen Dimen­sio­nen rich­tig ein­zu­schät­zen. Viele prak­ti­sche Ärzte sind für das Thema Alters­dis­kri­mi­nie­rung m.E. nicht aus­rei­chend sensibilisiert.

  95. Monika Widmer

    Die Für­sorge für die “Schwa­chen” unse­rer Gesell­schaft, die in den letz­ten Wochen an die große Glo­cke gehängt wurde, ver­ur­sachte mir gro­ßes Unbe­ha­gen, denn sie schloss mit ein, dass diese “Schwa­chen” das Recht und die Mög­lich­keit aberkannt wurde, für sich selbst zu ent­schei­den. Warum älte­rere und alte Men­schen auto­ma­tisch zu den “Schwa­chen” gerech­net wur­den, ist mir sowieso schleierhaft.
    Unsere Gesell­schaft braucht drin­gend alte Men­schen, die ihr Alter mit Freude, Stolz und vol­ler Würde leben — als Vor­bild für nach­fol­gende Genera­tio­nen! Zu sehr ist das Bild ver­an­kert, dass Alt­wer­den mit Ver­lust gleich­zu­set­zen ist. Ich freue mich mit die­sem Appell Men­schen unter­stüt­zen zu dür­fen, die selbst­be­wusst und selbst­be­stimmt Alters­weis­heit und Erfah­rungs­reich­tum verkörpern.

  96. barbara ruthardt-horneber

    war müh­sam, euer kom­men­tar­feld zu finden.…
    dem appell kann ich aus vol­lem her­zen zustimmen

  97. Hier in Frank­reich hat Le Monde in der ver­gan­ge­nen Woche einen ähn­li­chen Appeal zur Re-defi­ni­tion unse­res Blicks auf das “Grand Âge” ver­öf­fent­licht. Eine deutsch-fran­zö­si­sche (oder gar euro­päi­sche) Zusam­men­füh­rung der Ener­gien für eine Neu­ge­stal­tung unse­rer Ideen, Ansätze, Mass­nah­men, Gesetze.…ist sicher­lich nicht nur sinn­voll, son­dern auch effek­ti­ver als natio­nale Allein­gänge. Wenn ich bei der Zusam­men­füh­rung behilf­lich sein kann, tue ich dies sehr gerne.

  98. Ziegler

    Das muss ich als Hril­prak­ti­ke­rin und ehe­mals Pfle­gende Ange­hö­rige selbst­ver­ständ­lich unter­zeich­nen. Es spricht mir aus dem Her­zen. Ich bin zwar erst 56, aber ärgere mich jetzt schon über diverse For­men von Alters­dis­kri­mi­nie­rung. Meine Mut­ter wurde 91 und würde auch sofort unter­zeich­nen, wenn sie es noch könnte.

  99. Ich habe mich als Frei­wil­lige gemel­det, um für Men­schen ein­kau­fen zu gehen, die wäh­rend der Coro­na­zei­ten ihre Woh­nung nicht ver­las­sen wollten/​ sollten/​ durf­ten?
    Als ich mich tele­fo­nisch bei der Orga­ni­sa­to­rin mel­dete wurde ich freu­dig begrüßt. Danach erhielt ich ein Info­blatt mit Richt­li­nien, die ich beach­ten sollte. Und den Hin­weis: Men­schen ab 65 dür­fen nicht daran teil­neh­men. Das war genau 2 Tage nach mei­nem 65. Geburts­tag. Ich war erschüt­tert über diese Vor­ge­hens­weise. Mein Immun­sys­tem ist heute bes­ser als vor 10 Jah­ren und wesent­lich bes­ser als vor 20 Jah­ren. Denn heute ist mir bewusst, was ich alles für meine Gesund­heit tun kann und ich sorge dafür.

  100. Anne Clauss

    Ältere Men­schen ernäh­ren sich meist sogar bes­ser und gesün­der als zu Berufs­zei­ten, schon allein, weil sie mehr Zeit haben, und sie ach­ten mehr auf rich­tige Bewe­gung ohne Stress. Und wenn sie ganz cle­ver sind, legen sie sich ein anspruchs­vol­les Hobby zu, schrei­ben sich z.B. bei der VHS ein, ler­nen etwas Neues und pfle­gen ihre Kontakte.

  101. Cornelia von Schelling

    Ich bin Autorin und schreibe gerade ein Buch mit Erzäh­lun­gen von Rent­nern und Rent­ne­rin­nen, die mir sehr leben­dige, wit­zige, unge­wöhn­li­che Geschich­ten über ihr ehe­ren­amt­li­ches Enga­ge­ment anver­traut haben. Und fast jeder mei­ner Prot­ago­nis­tin­nen hat Alters­dis­kri­mi­nie­rung erlebt — jed auf andere Art.
    Also: Neue alters­bil­der braucht das Land !

  102. Christine Winkelmann

    Ich unter­stütze diese Initia­tive von gan­zem Her­zen, bin ich doch mit 67 immer noch in der Welt unter­wegs und das wird wohl auch noch eine Weile so bleiben…

  103. Ich unter­stütze diese Initia­tive gerne, habe ich mich doch mit 60 noch­mals ganz neu auf­ge­stellt und bin mit Eifer und Freude dabei gerade Men­schen in die­sem Alter zu akti­vie­ren sich nicht auf das Sofa und den Fern­se­her zu beschrän­ken. Es liegt viel an uns unsere Gesund­heit und unse­ren Geist zu erhal­ten und somit kön­nen wir auch Schwä­chere, Kranke unterstützen.
    Viele von uns schät­zen gar nicht wie gut es ihnen geht, jam­mern hilft nichts wir müs­sen ins TUN kommen.
    Es sind jetzt gerade die gebur­ten­stärks­ten Jahr­gänge unter­wegs und die soll­ten wir wach­rüt­teln. Wir sind eine starke Genera­tion, wir müs­sen uns Gehör schaf­fen und das kön­nen wir nur gemein­sam tun.
    Ich finde diese Aktion sehr gut und betei­lige mich gerne.

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